„Liebling, lass uns reden.“ – Bekommen Männer Angstschweiß bei diesem Satz? Oder denken sie sich gleich ein Ablenkungsmanöver aus? Alles Vorurteile! Männer sind weder wortkarg noch besitzen Frauen ein „Quassel-Gen“. Fakt ist, Männer und Frauen reden genauso viel und genauso gern. Denn zwei Drittel der Frauen und auch Männer sind der Meinung, dass ein Gespräch verbindet und eine bestehende Beziehung vertieft, so das Ergebnis der Allensbach-Studie 2009 im Auftrag von Jacobs Krönung. Der News-Faktor spielt dabei grundsätzlich eine wichtige Rolle. Fast drei Viertel der Männer erwarten bei einem guten Gespräch, interessante Neuigkeiten zu erfahren. Das gilt laut Studie gleichermaßen für Frauen.
Die Hälfte aller Männer und Frauen wundern sich häufig auch, über welche Belanglosigkeiten andere reden. Was jedoch von Belang ist, liegt im Auge des Betrachters. Und hier bestätigt die Studie tatsächlich das gängige Klischee: Es gibt sie – die klassischen Männerthemen und die typischen Frauenthemen. Politik, Wirtschaft und Heimwerken sind nach wie vor Domäne der Männer. Essen, Trinken, Wohnen und Psychologie stehen bei Frauen ganz vorn im Ranking. Ja – und auch die aktuelle Mode bietet immer wieder aufs Neue Gesprächsstoff.
Ganz und gar einig sind sich beide Seiten wieder, wenn es um die Tonalität geht: „Für mich gehört eine angemessene Wortwahl zu einem guten Gespräch dazu“, sagen knapp die Hälfte aller Männer und Frauen. „Dass sich die Gesprächspartner vernünftig ausdrücken“, ist für beide gleichermaßen bedeutend. Frauen und Männer kommunizieren also gar nicht so unterschiedlich, oder?


