« zurück

Generationen im Gespräch:

Der Dialog zwischen Jung und Alt

Glaubt man Medienberichten wird die Kluft zwischen Jung und Alt immer größer. Vom „Auseinanderdriften der Generationen“ ist die Rede. Gute Nachrichten kommen dagegen vom Institut für Demoskopie Allensbach: Laut der Studie „Gesprächskultur in Deutschland 2009“ im Auftrag von Jacobs Krönung schätzen 65 Prozent der jüngeren Deutschen die Erfahrung der Älteren und möchten vom Wissen der Eltern- und Großeltern-Generation profitieren. Und auch Älteren ist der Dialog mit jungen Menschen wichtig – insbesondere um diese Altersgruppe besser zu verstehen, aber auch, um sich mit neuen Themen vertraut zu machen.

„Die 2009er Studie liefert keinerlei Hinweise auf Feindbilder zwischen den Generationen“, so Prof. Dr. Renate Köcher vom Allensbacher Institut. Im Gegenteil: 60 Prozent der Deutschen finden es laut Studie schön, wenn ihre Großeltern in Erinnerungen schwelgen und von früher erzählen. Auch der Meinungsaustausch mit der älteren Generation ist rund ein Viertel der Befragten wichtig. Sie sehen es positiv, dass die Älteren in Gesprächen klare Ansichten und andere Meinungen als sie selbst vertreten. Bei den Unter-30-Jährigen findet jeder Dritte, man könne erst durch solche Gespräche richtig verstehen, wie schnell sich die Welt verändert.

Jung und Alt steht sich also doch näher als zunächst gedacht. Man darf gespannt sein, ob dies auch die Allensbach-Studie 2010 im Auftrag von Jacobs Krönung zeigt.

Share |

Kommentar abgeben

 

Studie