Die junge Bevölkerung nutzt das Internet nicht nur häufiger, intensiver und selbstverständlicher für die Kommunikation als Ältere, auch Art und Weise unterscheiden sich.
Laut der aktuellen Allensbach-Studie im Auftrag von Jacobs Krönung ist für die über 20-Jährigen die E-Mail die wichtigste Austauschplattform. Mehr als zwei Drittel der 25- bis 29-Jährigen senden häufig oder regelmäßig E-Mails, bei den 50- bis 59-Jährigen ist es jeder Zweite. Bei der Generation der 14- bis 19-Jährigen liegt die E-Mail „nur“ auf Platz zwei hinter dem Chat. Den größten Spaß bietet den „Digital Natives“ dieser Austausch in Echtzeit, bei dem Rede und Gegenrede unmittelbar aufeinander folgen und der damit dem Charakter eines persönlichen Gesprächs am nächsten kommt. Mehr als 20 Prozent der jungen Zielgruppe geben an, sich im Internet eher „stundenlang“ austauschen zu können als im persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht. Wenig populär ist laut der Studie allerdings der „Zwitscherdienst“ Twitter. Nur vier Prozent der 14- bis 19-Jährigen und fünf Prozent der 20- bis 24-Jährigen nutzen dieses Microblogging regelmäßig. Deutschland zwitschert also nicht – Deutschland kommuniziert.




Dass jüngere Menschen Twitter nicht intensiv nutzen, ist keine Überraschung und nicht besonders neu. Hat auch der SWR (ß) in einem Beitrag über Social Media veröffentlicht